KRANICH-KALENDER Was machen die Kraniche zur Zeit? - Wo sind die Kraniche jetzt? |
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In der zehnten Lebenswoche sind die jungen Kraniche flügge, sie können mit ihren Eltern entfernter gelegene Nahrungsreviere aufsuchen. Jetzt wird es für uns auch schwieriger, den Bruterfolg der einzelnen Revierpaare zu erfassen, da die Paare mit ihren Jungen nur abends in ihre Brutreviere zum Schlafen zurückkehren. So ist eine verlässliche Zuordnung schwieriger. Bis die Jungen flügge werden, sind die Verluste erheblich. Man rechnet in Mitteleuropa mit durchschnittlichen Verlusten von bis zu 40 % der Gelege. Besonders in trockenen Jahren gehen viele Küken und Jungvögel verloren, da die Nester trocken fallen und Fuchs sowie Wildschweine die Gelege zerstören können.
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 Kranich füttert Küken Foto: Hubert Freymann, Joachimsthal
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Karte: Zugwege in Europa Zum Vergrößern bitte anklicken!  Karte aus Naturdetektive
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 Kranich-Paar mit flüggem Jungen Foto: Bernd Lamm, Haltern
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Die Technik des Fliegens ist den Kranichen angeboren, die Koordination von Entfernung, Höhe und Windverhältnissen müssen sie noch dazu lernen. Daher sind sie während dieser Phase besonders Unfall gefährdet. Für die Kraniche ist die eigentliche Heimat diejenige, wo er zu fliegen beginnt (Prange “Der graue Kranich“ die neue Brehm Bücherei 229).
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Links zu Kranich-Zentren im Norden:
Deutschland: Rügen-Bock-Region
Schorfheide-Chorin
Schweden: Hornborga See
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Wir können bereits im April größere Gruppen von Kranichen beobachten. Diese verhalten sich heimlich, rufen wenig, haben einen nicht durch Regelmäßigkeit geprägten Tagesablauf und vagabundieren herum. Es handelt sich um Nichtbrüter und nicht geschlechtsreife Sammler, deren Schlafplätze häufig wechseln. Extensiv genutztes Grünland, mit guter Deckung, sind als Nahrungs- und Ruhegebiete für diese sehr wichtig. Zumal in diese Zeit auch die Mauser des Großgefieders fallen kann. Daher sollten auch diese Rückzugsräume unter Schutz gestellt werden.
Übersommerer sind häufig Wegbereiter für neue Ansiedlungen von Brutpaaren.
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 Kranich-Familie äst auf einer Wiese Foto: Albert Dörp, Buchholz
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Vorkommen des Kranichs in Europa: (Zum Vergrößern bitte anklicken), Brutgebiet (gelb) und Überwinterungsgebiete (blau).  In den letzten Jahren zeigt der Kranich eine deutliche Ausbreitungstendenz in Richtung Westen, z.B. nach Niedersachsen. (Karte aus: Henzel/Fitter/Parslow: Pareys Vogelbuch)
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| Empfehlenswerte Bücher zum Thema Kraniche |
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Kraniche. Mythen, Forschung, Fakten von Wolfgang Mewes, Günter Nowald, Hartwig Prange Braun Verlag, Karlsruhe 1999 ISBN 3 – 7650-8195 – 7 22,80 €
Eines der großartigsten Naturschauspiele, die sich heute noch – besser:heute wieder – in Deutschland erleben lassen, ist der jährliche Zug der Grauen Kraniche. Was hinter diesem spektakulären Geschehen steckt und was es mit dem faszinierenden „Tanz der Kraniche“ auf sich hat, wo in aller Welt die grauen Vögel ihre bunte Verwandschaft haben, dies und vieles mehr wird von den drei renommierten Kranichforschern Dr. Wolfgang Mewes, Günter Nowald und Professor Hartwig Prange ebenso kenntnisreich wie lebendig und packend geschildert.
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Kranichgedanken (mit CD-ROM) von Bernhard Weßling Margraf-Verlag, Weikersheim 2000 ISBN 3-8236-1326-X 25,68 €
Der Autor Bernhard Weßling nimmt den Leser auf eine Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Kraniche mit. Seine Beobachtungsgabe führt zu ungewöhnlichen Einsichten in Kranichverhalten und Kranichgedanken. Die in diesem Buch und auf der beiliegenden CD erstmalig veröffentlichte Methode zur individuellen Identifizierung von Kranichen durch Stimmanalyse hat bereits ihren Platz in der internationalen Kranichforschung und im Kranichschutz gefunden und kann bei anderen Vogelarten ebenfalls angewendet werden.
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Kranichseite des Autors craneworld
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. November 2009 um 14:16 Uhr |